Russische Forscher haben den Wostock-See
in der Antarktis angebohrt. Die seit Millionen von Jahren unberührte
Unterwasserwelt verspricht nicht nur ein unbekanntes Ökosystem, sondern
weckt auch die Erinnerung an den Nazi-Führer Hitler – denn in Russland
kursieren irre Gerüchte über eine Hitler-Klonstation in der Antarktis.

Der Wostock-See befindet sich in dem roten Kreis. Liegen Hitler und seine Geliebte da begraben?
Mit einem Spezialbohrer hat das russische
Team in 3769,30 Meter Tiefe die Oberfläche des Wostock-Sees erreicht.
Das ist ein großer Erfolg der Antarktis-Forschung. Dies teilte nach
Angaben der Agentur Itar-Tass das Ministerium für Naturressourcen in der
vergangenen Woche mit.
Die erfolgreiche Antarktis-Forschung
weckt gleichzeitig Gerüchte über Hitlers Überreste. Nachdem Hitler am
30. April 1945 in Berlin Selbstmord beging, sollen den irrsinnigen
Gerüchten zufolge die Überreste von ihm und seiner Geliebten Eva Braun
an Bord des U-Bootes U-977 zu einem geheimen Nazi-Bunker in der
Antarktis nahe des Wostok-Sees gebracht worden sein, angeblich um dort
Klonexperimente durchzuführen. Auf Anweisung des Führers sei mit dem Bau
von zwei unterirdischen Stützpunkten in der Antarktis schon im Jahre
1940 begonnen worden.

Hitler und seine Geliebte, Eva Braun.
In "The Moscow Times" steht, dass es sich
bei den Behauptungen über angeblichen Nazi-Stützpunkte im antarktischen
Raum um "Gerüchte" handelt. Historiker haben die Überreste von Hitler
im Mai 1945 in Berlin ausgegraben und anhand der Zähne identifiziert.