Ein U.S.-Auktionshaus bietet derzeit einmalige historische Dokumente zum Kauf an:
Eine Zusammenfassung der Krankenakte von Adolf Hitler und einen fast
180 Seiten langen, ausführlichen Bericht von einem seiner Leibärzte. Den
Unterlagen zu Folge hatte der „Führer“ starke Blähungen, nahm
regelmäßig Kokain und lies sich Potenzmittel aus Bullenhoden spritzen.
Hitler mit Thyssen
Selten dürften simple medizinische Unterlagen so viel Aufsehen erregt haben, wie die aktuellen Angebote 47/181 und 47/182 des U.S.-Auktionshauses „Alexander Historical Auctions”. Das auf historische Stücke spezialisierte Haus mit Sitz in Stamford / Connecticut bietet unter diesen Nummern derzeit die zusammengefassten Krankenakten von Adolf Hitler zur Versteigerung an. Auch ein ausführlicher Bericht eines seiner Leibärzte über den Gesundheitszustand des „Führers” findet sich in der Angebotsliste.
Die Unterlagen erlauben einen tiefen Einblick in den körperlichen Zustand des Diktators: Hitler litt demnach unter “unkontrollierbaren Blähungen”, die er mit bis zu 28 unterschiedlichen Medikamenten gleichzeitig zu behandeln versuchte – darunter auch Pillen aus Strychnin, welche seine Darmprobleme vermutlich eher noch verschlimmerten. Auch konsumierte der „Führer” regelmäßig Kokain zur Behandlung seiner Nasen-Nebenhöhlen; dies geschah scheinbar in so großem Ausmaß, dass seine Ärzte die Dosis wegen Suchtgefahr herabsetzen mussten. Der Diktator ließ sich außerdem Spritzen mit Extrakten aus dem Hoden und der Prostata junger Bullen setzen. Diese dienten vermutlich als Potenzmittel zur Steigerung der Libido. Die medizinischen Unterlagen Hitlers enthalten auf 45 Seiten neben Notizen seiner Ärzte auch zehn Röntgenbilder seines Schädels, mehrere Ergebnisse von Hirnstrommessungen (EEG) sowie einige Zeichnungen seines Naseninneren. In einer zweiten Auktion wird ein 178-seitiger Bericht über Hitlers Gesundheitszustand und seine medizinische Behandlung nach dem missglückten Bombenanschlag aus dem Jahr 1944 angeboten.
Dieser wurde von Dr. Erwin Giesing nach Kriegsende in "amerikanischer Gefangenschaft" verfasst. Giesing war einer von Hitlers Leibärzten und maßgeblich für seine medizinische Betreuung nach dem Attentatsversuch durch Claus Schenk Graf von Stauffenberg verantwortlich. Quelle: baltische-rundschau.eu
Anmerkung: Einer Krankenakte von Hitler, noch dazu erstellt in "amerikanischer Gefangenschaft" ist wohl, historisch gesehen, soviel wie gar nichts wert! Der ehemalige Leibarzt Dr. Morell berichtete: "ihm seien in der US-Gefangenschaft beim Verhör die Zehennägel aller Zehen ausgerissen worden!"Darum muss wohl eine unbeeinflusste Erstellung der Aussagen Erwin Giesing's, in amerikanischer Kriegsgefangenschaft stark angezweifelt werden.
Eine genauere Analyse über Hitlers Gesundheit findet sich in der folgenden Linkliste.
Es ist allgemein bekannt, daß Hitler eine geradezu psychopathische Angst vor Verschwörern und Attentätern hatte. Trotzdem geschah folgendes: „Die Wahl und Ernennung des Dermatologen zum Facharzt für innere Krankheiten und Gesundheitsführer des Staatsoberhauptes erfolgte ohne Befragung der Reichsärzteschaft, des Reichsärzteführers oder irgendeines der bedeutenden und berühmten Vertreter der deutschen Ärzteschaft, sogar ohne sicherheitsdienstliche Überprüfung..” Allein aus dieser Tatsache kann der Schluß gezogen werden, daß Dr. Morell durch Kreise an diesen Posten kam, welche Hitler voll im Griff hatten. Wie bekannt ist, war Dr. Morell Mitglied der Thule-Gesellschaft und des Thule-Ordens, wohin eine wichtige Spur zu führen scheint, wie aus Zitaten von Gerhard Müller hervorgeht: weiter bei Weltkrieg.cc
Krankheiten großer Diktatoren: Diktatoren im Spiegel der Medizin. Napoleon – Hitler – Stalin Prof. Dr. Anton Neumayr zeigt in seinen Biographien über die Diktatoren Napoleon, Hitler und Stalin, wie deren jeweilige physischen und psychischen Krankheitsbilder sich auf ihr despotisches Verhaltensmuster auswirkten. Alle drei litten an dem krankhaften Wahn vom Schicksal auserkoren zu sein für einzigartige historische Großtaten. Sie glaubten diesbezüglich mit entsprechenden Fähigkeiten und Begabungen ausgestattet zu sein. Ihr ausgeprägter Egoismus verlangte nach Zuneigung, Lob und Anerkennung.
Hitler – die Zerstörung einer Persönlichkeit In einem ausserordentlich aufschlussreichen Buch hat der Arzt und Ärztefunktionär Dr. Röhrs nach langwierigen Forschungen die «Zerstörung einer Persönlichkeit» durch Morells Gifte und Drogen aufgezeigt, es hat sich alles in allem um einige tausend Injektionen gehandelt, mit denen der Schutzbefohlene in seiner Handlungsfreiheit durch Morell gelähmt wurde.
„Professor Dr. med. Morell war kein bekannter Mann, obwohl er neun Jahre lang an der Spitze des Dritten Reiches und im Schnittpunkt großpolitischen Geschehens gestanden hatte. … Keiner der zahlreichen Geschichtsforscher der Nachkriegszeit im In- und Auslande hat sich mit Professor Morell näher befaßt.” Dies ist typisch dafür, daß die normalen Historiker sich noch nicht einmal mit den primitivsten Fragen befassen, die zur Beurteilung schwieriger historischer Tatsachen unbedingt notwendig sind.
Den inländischen Historikern waren die Akten der NS-Zeit über zwei Jahrzehnte nicht zugänglich. Bei Kriegsende sind mehrere hundert Tonnen Akten nach den USA gebracht worden…!
Wien
- "Wir alle kennen die Erinnerungen an die Besatzung aus
österreichischer Sicht, aber wie haben die sowjetischen Soldaten die
Zeit von 1945 bis 1955 erlebt?"
Diese Frage stand am Anfang der
Forschungen von Barbara Stelzl-Marx, Zeithistorikerin und
stellvertretende Institutsleiterin des Ludwig Boltzmann-Instituts für
Kriegsfolgen-Forschung in Graz. Erstmals beschäftigte sie sich mithilfe
von bisher unzugänglichen sowjetischen Akten und persönlichen Interviews
mit dem Alltag der rund 400.000 Rotarmisten in Österreich. Ihre
Ergebnisse sind in Buchform soeben im Böhlau Verlag erschienen.
Als Ausgangsbasis für die Aufarbeitung der sowjetischen
Besatzungszeit in Österreich wählte Stelzl-Marx die detailreiche
Beschreibung der Ereignisse in den letzten Kriegstagen und danach. Diese
reichen von den Plänen der sowjetischen Führung für Österreich über das
tatsächliche Kriegsende bis zur Funktionsweise und dem Aufbau der
sowjetischen Truppen. Besonderes Augenmerk legt die Grazer Historikerin
aber auf die Mikroebene des Jahrzehnts sowjetischer Besatzung, auf den
Alltag der Soldaten und der österreichischen Bevölkerung, ihr Mit- und
Gegeneinander. "Auf beiden Seiten sind die Feindbilder, die von der
jeweiligen Propaganda geprägt wurden, aufeinandergeprallt", erklärte
Stelz-Marx am Freitag bei einer Pressekonferenz in Wien. Die
sowjetischen Soldaten hätten sich als siegreiche Befreiungsarmee erlebt,
während sie in Österreich eher als Besetzer wahrgenommen wurden.
Die menschliche Seite
Stelzl-Marx beschäftigt sich genauso mit der Verfolgung und
politischen Überwachung der Menschen wie mit dem Freizeitvergnügen der
Soldaten wie Fischen oder Motorradausflügen. Im Vordergrund standen
dabei vor allem die Beziehungen zwischen Besatzern und Besetzten, auch
den österreichischen Frauen. Mithilfe vieler persönlicher Interviews
arbeitete sie sowohl die gefürchteten Vergewaltigungen, als auch
Liebesbeziehungen und das Schicksal der daraus entstandene
"Russenkinder" auf. Archivquellen, Egodokumente wie Tagebücher oder
Briefe und persönliche Erinnerungen mischen sich so zu einer
detaillierten Schilderung der Lebensumstände beider Seiten, etwa wenn es
um den Kampf der Sowjetführung gegen Syphilis oder Prostitution geht.
Seit rund zehn Jahren beschäftigt sich Stelzl-Marx mit der
sowjetischen Besatzung Österreichs. Dabei war sie vor allem überrascht,
wie sehr die sowjetische Ideologie den Alltag der Soldaten prägte. "Jede
Handlung hatte eine politische Tragweite", erzählte die
Zeithistorikerin. So forderte die sowjetische Führung ihre Soldaten auf,
den "Versuchungen des Lebens" in Österreich zu widerstehen. Vergehen
wurden streng geahndet. Ehen und Beziehungen zwischen Russen und
Österreicherinnen waren verboten. Fünf Frauen seien hingerichtet worden,
da sie aufgrund von persönlichen Beziehungen zu Rotarmisten unter
Spionageverdacht standen, so Stelzl-Marx.
Zeitdokumente
Den dritten Teil ihres über 800 Seiten umfangreichen Werks widmet
Stelzl-Marx der Erinnerungskultur selbst. Fotos von sowjetischen
Soldaten, die ihnen fremde Städte und Gebräuche ablichteten, stehen
neben professionell produzierten Propaganda-Dokumentarfilmen, die den
Erfolg der Rotarmisten für die Ewigkeit festhalten sollten. Auch
Zeitungen und Texte prägten das Bild der österreichischen Besatzung
nachhaltig, oft mit konkreten Zielen. Dabei sei die Erinnerung der
Rotarmisten an die Zeit in Österreich durchgehend positiv, erklärte
Stelzl-Marx. "Es gibt eine Assoziationskette Sieg, Frühling, Jugend,
Wienerwald und Musik, vor allem Johann Strauss." Ins kollektive
Gedächtnis der Sowjetunion sei das dann vor allem durch die geschickte
Inszenierung der sowjetischen Führung, aber etwa auch durch den
bekannten Hollywoodfilm "The Great Waltz" eingegangen.
"Ich bin überzeugt, die Sicht auf die sowjetische Besatzung in
Ostösterreich wird eine differenzierte werden", fasste Stefan Karner,
Leiter des Ludwig Boltzmann-Instituts für Kriegsfolgen-Forschung, die
Arbeit zu dem sensiblen Thema zusammen. Die Erschließung der neu
geöffneten russischen Archive sei aber noch lange nicht abgeschlossen,
so Karner. Das nächste Projekt des Instituts beschäftigt sich mit der
Wende in Ostmitteleuropa aus Sicht des "Kremls". (APA/red,
derStandard.at, 5.5.2012) Quelle: Hier
Am 20. April jährte sich das Ende der Schlacht um Moskau zum 70. Mal.
Sie war eine der größten Schlachten des Zweiten Weltkrieges, die dessen
Ausgang und die weitere Entwicklung der Menschheit in vieler Hinsicht
vorausbestimmte. Quelle: de.ria.ru
Jeder Fünfte gefallen - Eine
Vorstellung von dem Ausmaß der erbitterten Kämpfe beider Armeen geben
die Zahlen der Verluste, die beide Seiten seit September 1941 bis
einschließlich 20. April 1942 erlitten: Die Sowjettruppen verloren 1 806
123, die Deutschen 581 900 Soldaten. In dieser Hinsicht sind keine
anderen Schlachten des Großen Vaterländischen Krieges – die bei
Stalingrad oder die am Kursker Bogen – mit der Schlacht um Moskau zu
vergleichen. Nach Ansicht des Militärhistorikers Boris Newsorow
verlor jeder fünfte sowjetische Soldat, der zwischen 1941 und 1945 fiel,
sein Leben bei den Gefechten um Moskau. Auch in der Luft wurde
heftig gekämpft. Von Juli 1941 bis einschließlich April 1942 flog die
deutsche Luftwaffe etwa 8 000 Angriffe auf Moskau. In dieser Zeit warfen
234 deutsche Bomber insgesamt 1 610 Spreng- und etwa 100 000
Brandbomben über der Stadt ab. 952 Bomber wurden abgeschossen und
weitere 130 beschädigt. Marschall Schukow (in der Zeit dieser
Schlacht befehligte er die Westfront) schrieb in seinen Memoiren: "Werde
ich gefragt, was sich mir vom vergangenen Krieg am meisten eingeprägt
hat, antworte ich immer: die Schlacht um Moskau." WichtigsterVerkehrsknotenpunkt - Wie
schicksalsträchtig war diese Schlacht? Hätte die Sowjetunion den Krieg
verloren, wenn das deutsche Unternehmen "Taifun" von Erfolg gekrönt
worden wäre? Russlands Geschichte kennt ein Beispiel, als der Feind 1812
vor den Toren der Hauptstadt stand. Damals verließen die russischen
Truppen die Stadt. Dadurch, wie die nachfolgenden Ereignisse zeigen
sollten, wurde im Verlauf des Krieges eine radikale Wende herbeigeführt. Die
Militärhistoriker vertreten in dieser Hinsicht unterschiedliche
Standpunkte. Nach Meinung von Alexej Issajew war Moskau im Herbst 1941,
im Unterschied zu 1812, der wichtigste Knotenpunkt für den Bahn- und
Autoverkehr. Deshalb hätte die Eroberung der Hauptstadt zum Kollaps des
Verkehrsnetzes und zur Kapitulation Leningrads geführt. "Deshalb durfte
Moskau nicht aufgegeben werden", schlussfolgert der Historiker.
Sein
Kollege Sergej Pereslegin ist ebenfalls der Meinung, dass die
militärische Bedeutung Moskaus sehr groß war: Wer den größten
Verkehrsknotenpunkt des Landes kontrollierte, hatte mehr
Handlungsspielraum. Das bewies die Verlegung sowjetischer
Divisionen aus Sibirien, dem Fernen Osten und aus Zentralasien über
Tausende Kilometer in die Hauptstadt. Der Einsatz dieser Verbände war
von entscheidender Bedeutung bei der Gegenoffensive im Dezember 1941.
"Der
Verlust Moskaus hätte weit mehr Bedeutung gehabt als der Verlust von
Kiew oder Leningrad. Faktisch hätte das bedeutet, keine Möglichkeit mehr
zu haben, sich in Zentralrussland aufzuhalten", betont Sergej
Pereslegin. Ihm zufolge hätte die Hauptstadt nach Kuibyschew oder in
eine andere Stadt verlegt werden können, aber weil Moskau die wichtigste
Verkehrsdrehscheibe des Landes war, kam dies nicht in Frage. Militärhistoriker
Alexej Kilitschenkow, Professor an der Russischen Staatlichen
Universität für Geisteswissenschaften (RGGU), ist der Ansicht, dass sich
der Kriegsverlauf im Falle des Sieges der Deutschen bei Moskau nicht
radikal geändert hätte. In einem Interview für RIA Novosti betont der
Experte, dass 1941 die Deutschen "die Hauptaufgabe nicht gelöst hatten:
Der Hauptteil der Kräfte der Roten Armee wurde nicht vernichtet, was den
Sturz des sowjetischen Regimes hätte vorausbestimmen können". Das
heißt, dass Hitler, wie auch Napoleon vor 129 Jahren, denselben Fehler
beging.
Eroberung Moskaus hätte nicht Hitlers Sieg bedeutet - Im
Herbst 1941 wurden die meisten Volkskommissariate (Ministerien),
wichtigsten Regierungseinrichtungen und Industriebetriebe ins
Landesinnere evakuiert. Unter Berücksichtigung dieses Umstandes wäre,
wie Alexej Kilitschenkow behauptet, die Einnahme Moskaus für die
Sowjetunion nicht so sehr von militärischer wie vielmehr von
moralisch-psychologischer Bedeutung gewesen und hätte der Nazipropaganda
Anlass gegeben, einen abermaligen Sieg der unbesiegbaren Wehrmacht in
die Welt hinauszuposaunen.
Die Historiker sind sich darüber
einig, dass eine solche Entwicklung des Geschehens für die Sowjetunion
äußerst ungünstig gewesen wäre. "Aber äußerst ungünstige Entwicklung
oder völlige Niederlage ist zweierlei", findet Pereslegin, der betont,
dass Russland ein sehr großes Land ist, während der deutsche
Invasionsplan "Barbarossa" mit der Einnahme der Linie Archangelsk –
Wolga – Astrachan als Endziel recht schematisch war. Seiner
Meinung nach war die Moskauer Schlacht die letzte Chance für die
Wehrmacht, den Krieg wenn nicht zu gewinnen, so doch wenigstens die
Chancen für den Sieg zu verbessern. In dieser Hinsicht hatte sie
viel Ähnlichkeit mit der Marne-Schlacht im Herbst 1914. Damals brachten
die französisch-britischen Truppen unweit von Paris den strategischen
Angriffsplan der deutschen Armee zum Scheitern, der auf einen raschen
Sieg an der Westfront und den Austritt Frankreichs aus dem Ersten
Weltkrieg ausgerichtet war, wonach alle Kräfte in den Kampf gegen
Russland hätten geworfen werden sollen.
Ende des Blitzkrieges - Nach
der Niederlage vor den Toren Moskaus wurden die deutschen Truppen 100
bis 250 Kilometer von der Hauptstadt weggedrängt, während Deutschland
gezwungenermaßen in einen Erschöpfungskrieg hineingezogen wurde, in dem
es keine realen Chancen auf einen Sieg hatte. Der deutsche
General Blumentritt (bis Januar 1942 Stabschef bei Feldmarschall von
Kluge, Befehlshaber der 4. Armee) schlussfolgerte in seinen Erwägungen
über die Moskauer Schlacht, dass sie den deutschen Truppen die erste
große Niederlage im Zweiten Weltkrieg brachte. "Das bedeutete das
Ende des Blitzkriegs, der Hitler und seinen Streitkräften so
hervorragende Siege in Polen, Frankreich und auf dem Balkan sicherte. Vom
politischen Standpunkt aus war der Beschluss fatal, dieses Land zu
überfallen. Nun mussten wir den Krieg mit einem stärkeren Gegner führen
als jener, mit dem wir bis dahin zu tun gehabt hatten", konstatierte der
General. Selbst wenn es gelungen wäre, Moskau einzunehmen, wäre
der Krieg laut dem General noch lange nicht entschieden gewesen:
"Russland ist so weitläufig, und die russische Regierung hatte eine
solche Entschlossenheit, dass der Krieg, immer neue Formen annehmend, in
den endlosen Weiten des Landes fortgesetzt worden wäre." Über Quantität und Qualität - Die
Wehrmacht hatte bei Moskau geringere Verluste als die Rote Armee,
verlor aber ihre besten Soldaten. Kilitschenkow zufolge mussten die
Wehrmachtsverbände von erfahrenen Soldaten und Offizieren, die siegreich
Europa durchschritten hatten, durch unausgebildete Rekruten aufgefüllt
werden, die erst noch Erfahrungen sammeln mussten. Auch die
Quantität war unzureichend. Der Moloch Krieg verschlang mehr Menschen,
als Deutschland seiner Armee geben konnte. General Halder, Stabschef des
OKH (Oberkommando des Heeres), schrieb in seinem Kriegstagebuch am 21.
April 1942 einen Bericht für Hitler. Laut diesem fehlten an der Ostfront
bis zu 625 000 Soldaten. Der Infanterie in der Heeresgruppe Mitte (die
mit dem Unternehmen "Taifun" beauftragt worden war) fehlten 35 Prozent
ihres früheren Kontingents.
"Die sowjetischen Truppen verloren
dagegen sehr viele Volkswehrangehörige und Rekruten ohne
Kriegserfahrungen. Das mag vielleicht sehr hart wirken, aber wir
verloren drei- bis viermal soviel Soldaten wie die Deutschen und
erhielten letzten Endes einen Kern von erfahrenen, kampferprobten
Leuten, jene, die dann Ende 1942 die radikale Wende im Krieg
herbeizuführen vermochten", betont Kilitschenkow. Die Geschichte
kennt bekanntlich keinen Konjunktiv. Man kann noch soviel darüber
rätseln, wie sich die Ereignisse hätten weiterentwickeln können. Alles
kam, wie es kam, die Moskauer verwandelten die Hauptstadt und die
Zufahrtswege zu ihr in eine uneinnehmbare Festung. Die Verteidigung
Moskaus erhob sich zu einem heroischen Epos, auf welches man zu Recht
stolz sein kann.
Im 32. Monat des Zweiten Weltkriegs wurde die Schlacht um Moskau
beendet, die Wehrmacht erlitt eine ernsthafte Niederlage. Die Rote Armee
musste an der West- und der Kalininfront zur Verteidigung übergehen, um
ihre Kräfte für eine neue Offensive zu sammeln, während sich die
Deutschen auf einen Präventivschlag vorbereiteten. Auf den Philippinen
mussten sich die Alliierten der japanischen Armee geschlagen geben. Quelle: de.ria.ru
Tod eines tapferen Generals
Die wichtigsten Ereignisse des Monats entfalteten sich am zentralen
Abschnitt der sowjetisch-deutschen Front, wo die Armeen der sowjetischen
Generäle Schukow und Konew einerseits und die vom deutschen
Generalfeldmarschall Kluge befehligten Truppen andererseits sich einen
Kampf auf Leben und Tod lieferten. Stalins Forderung, binnen kürzester
Zeit die Rschew-Wjasma-Gruppierung des Feindes bis April 1942 zu
zerschlagen, konnte nicht erfüllt werden. Es gelang auch nicht, die
südlich von Wjasma eingekesselte 33. Armee von General Jefremow zu
befreien. Die Deutschen wehrten den Versuch der 50. Armee, sich zu den
Eingekesselten durchzukämpfen, ab und brachten die Angreifer zwei
Kilometer von den Stellungen der Jefremow-Truppen entfernt zum Stehen.
Am Tag darauf, dem 16. April, schrieb General Halder, Stabschef des
Oberkommandos der Wehrmacht (OKW), deprimiert in seinem Tagebuch: "Die
russische 33. Armee ist liquidiert worden." Aber ihr Todeskampf
dauerte noch mehrere Tage. Die aufreibenden monatelangen Kämpfe, der
Lebensmittelmangel und fehlende Munition erschöpften die Armee. Das
Hauptquartier des Oberkommandos erkannte, wie katastrophal die Lage war,
und schickte ein Flugzeug, um Jefremow zu holen. Doch der russische
General weigerte sich, seine zermürbten Truppen zu verlassen, und ließ
die Kampfbanner seiner Armee ins Hinterland transportieren.
Am
19. April erschoss sich der schwer verwundete Jefremow, um nicht in
deutsche Gefangenschaft zu geraten. Zusammen mit ihm kamen
Artillerie-General Afanassjew und nahezu der gesamte Stab der Artillerie
ums Leben.
Wie Augenzeugen erzählten, erwiesen die Deutschen
General Jefremow bei seinem Begräbnis alle militärischen Ehren. Ein
deutscher General soll, an seine Soldaten gewandt, etwa Folgendes gesagt
haben: "Kämpft für Deutschland ebenso mutig, wie General Jefremow für
Russland gekämpft hat."
1996 wurde Jefremow durch einen Erlass des Präsidenten von Russland posthum der Titel Held der Russischen Föderation verliehen.
Die
Schuld am Untergang der 33. Armee wurde einigen Kommandeuren
zugewiesen, die aus dem Kessel ausbrechen konnten. So wurde im April
1942 der Kommandeur der 329. Schützendivision Oberst Andrussenko "wegen
Tatenlosigkeit beim Durchbruch der Einkesselung" durch das
Kriegstribunal zum Tod durch Erschießen verurteilt. Das Urteil wurde
danach jedoch auf zehn Jahre Freiheitsentzug mit nachfolgender
Abkommandierung zum Einsatzheer umgeändert. Er wurde zum Kommandeur der
115. Schützenbrigade ernannt und später für seinen Mut und sein
Heldentum bei der Forcierung des Dnjepr des Titels Held der Sowjetunion
gewürdigt.
"Kein einziger Befehl von den Truppen rechtzeitig ausgeführt"
Jefremows unmittelbarer Chef, der Oberbefehlshaber der Westfront
General Schukow, vertrat die Auffassung, dass für die Einkesselung der
33. Armee der Befehlshaber selbst verantwortlich ist. In einem von
Schukow unterschriebenen Dokument von 1942 hieß es: "Niemand außer dem
Befehlshaber der 33. Armee ist daran schuld, dass der Feind seine
Kommunikation abhörte."
In einem zum Sommer 1942 vorbereiteten Bericht der Operativen
Verwaltung des Generalstabs über die Ergebnisse der Kämpfe um Wjasma
wurde dagegen betont, dass die 33. Armee ehrlich und mutig bis zu ihrem
Ende gekämpft hatte und, obwohl sie sich zweieinhalb Monate in voller
Einkesselung befand, "den lebenden Kräften des Feindes einen großen
Verlust zufügte und große Kräfte durch die eigenen Handlungen fesselte".
Zugleich
wiesen die Offiziere des Generalstabs auf falsche Kalkulationen
Schukows hin, der ihrer Ansicht nach die Kampffähigkeit des Feindes
falsch einschätzte und mehrere Ziele gleichzeitig in Angriff nahm.
Im
Dokument wurde festgestellt, dass "die lauten Befehle, die der
Oberbefehlshaber der Westfront erteilte, unerfüllbar waren. Die Truppen
konnten während der gesamten Operation keinen einzigen Befehl
rechtzeitig ausführen. Die Papiere waren bloß unnötige Papiere, die die
wirkliche Lage der Truppen nicht widerspiegelten, und stellten kein
wertvolles operatives Dokument dar. Indes übertrug sich jene Hast, die
das Kommando der Westfront zeigte, auf die Truppen und fügte der Sache
großen Schaden zu."
Man darf jedoch nicht vergessen, dass Schukow
nur die Befehle des Obersten Befehlshabers Stalin verwirklichte.
Später, in seinen Memoiren, bezeichnete Schukow General Jefremow als
einen der begabtesten und mutigsten Feldherren.
Der offiziellen Darstellung folgend, beging Hitler in seinem Bunker Selbstmord am 30. April 1945.
Die wirklichen Geschehnisse rund um den Tod Hitlers zeigen aber etwas ganz anderes. Anhand von nie zuvor veröffentlichten Tatsachen und Kriegsberichten, unter Anderem aus dem Archiv des Amerikanischen Amtes für strategische Dienste (Office of Strategic Services, OSS), dem Vorgänger der CIA, und persönlichen Interviews des Autors mit Augenzeugen in Deutschland und Spanien, worunter auch zwei ehemalige sehr enge Mitarbeiter Hitlers (sie waren in den letzen Tagen des Dritten Reiches bei Hitler im Führerbunker) wird deutlich gemacht, dass es Hitler mit Hilfe des britischen Geheimdienstes gelang zu entkommen.
Der Autor erstattet in diesem Buch ebenfalls Bericht über Hitlers tatsächliche Herkunft. Aus DNA-Analysen geht hervor, dass Adolf Hitler zu der sogenannten Haplogruppe E1b1b gehört. Diese Gruppe ist in Westeuropa sehr selten und kommt unter anderem bei aschkenasischen Juden vor. Der Autor berichtet ebenfalls von seiner sorgfältigen Recherche nach Hitlers Geldgebern im Ausland. Die Rothschilds, die Rockefeller, die Warburg Familie und Mitglieder der Familie Bush unterstützen Hitler in großem Stil. Anhand von exklusiver Quellen wird außerdem auf Hitlers Vorbereitung auf seine Rolle als zukünftiger Diktator eingegangen. Von Februar bis November 1912 nahm Hitler an einem Training an der von den Rothschilds kontrollierten Britischen Military Psych-Ops War School in Devon teil. Dieses Buch enthüllt harte Wahrheiten, die viel zu lang verborgen geblieben sind.
Ein aufrüttelnd provokantes Buch! Adolf Hitler: Chronik seiner Flucht aus Berlin: Mit Hilfe des Britischen Geheimdienstes von Robin de Ruiter Robin de Ruiter präsentiert dem Leser sehr viele Kriegsberichte, von diesen einige aus dem Archiv des Amerikanischen Amtes für strategische Dienste (Office of Strategic Services = OSS [dem Vorgänger der CIA]) stammen. In einigen der persönlichen Interviews des Autors de Ruiter mit Augenzeugen (darunter auch zwei ehemalige Mitarbeiter Hitlers) wird dem Leser verdeutlicht, dass es Hitler mit Hilfe des britischen Geheimdienstes gelang zu entkommen. Diese Info ist nicht neu (siehe: Hitler Was a British Agent von Greg Hallett), jedoch erstmals auf Deutsch! Des weiteren wird von Hitlers Herkunft berichtet! Anhand von DNA-Analysen geht hervor, dass Adolf Hitler zu einer Haplogruppe (Als Haplogruppe wird eine Gruppe von Haplotypen bezeichnet, die spezifische Positionen auf einem Chromosom innehaben. Quelle: Wikipedia) gehört, die besonders bei Ashkenazi-Juden vorkommt. Auch berichtet de Ruiter über Hitlers Geldgebern im Ausland (Familie Rothschilds, die Rockefeller, die Warburg Familie, Ford, Dupont, Harriman, Familie Bush, u.a.), welches bereits in diversen anderen Büchern vorkam (z.B.:Wall Street und der Aufstieg Hitlers. von Antony C. Sutton), jedoch zum Thema/in diesem Buch nicht fehlen durfte!
Es ist traurig, dass die in diesem Buch präsentierten/"enthüllten" Wahrheiten, viel zu lang dem deutschsprachigen Lesern (auf Deutsch) vorenthalten wurden. Bis gestern, mussten sich die Menschen noch mit englischsprachigen Büchern zu diesem Thema zufrieden geben..!
Den Schlüssel für die Inszenierung des sogenannten “zweiten Weltkrieges” stellte der Vertrag von Versailles dar. Wie bereits im Artikel über das Versailler Diktat (hier)
dargelegt, waren mit der 'Neuordnung Europas' eine Fülle neuer
Konfliktpotentiale geschaffen worden, die auch Deutschlands Grenzen
betrafen. Dass diese Konfliktpotentiale, eigentlich müsste man sagen
"Pulverfässer", bewusst geschaffen wurden, ist hinlänglich bekannt. Was
weniger bekannt ist, die Tatsache, dass Russland im ersten Weltkrieg
und geschwächt durch die Revolution 1917, ebenfalls große Gebiete
abgeben musste bzw. durch das aggressiv auftretende Polen russische
Gebiete annektiert wurden.
Somit hatten beide, Russland und Deutschland natürlich die Bestrebung diese "ehemaligen" Gebiete zurück zubekommen. Ich erinnere an den "Nicht-Angriffspakt vom 23. August 1939" mit seinem "geheimen Zusatzprotokoll" indem die Aufteilung Polen's und der baltischen Staaten vereinbart wurde. Doch erstmal zurück nach Versailles zur Friedenskonferenz...
...Deutschland war und ist bereits seit dem Versailler „Vertrag“ von 1919 kein souveräner Staat mehr und ganz Europa war durch den unnötig langen „grossen“ Krieg -uns heute als ersten Weltkrieg bekannt- entscheidend und auf Jahre geschwächt.
Für die "Inzucht-Dynastie", als der Hüterin des britischen Weltreiches war klar, daß das deutsche Herz noch schlug - noch war der Rivale nicht endgültig besiegt.
Das Reich lag zwar geknechtet am Boden, aber es würde ein weiterer Krieg erforderlich sein, um den Rivalen endgültig auszuschalten. Mit der Härte des "Versailler-Diktats" und mit strittigen Grenzverläufen wurde, aus Sicht der "Inzucht-Dynastie", der Keim für den nächsten Krieg mit Deutschland gesät. In einer großen Londoner Tageszeitung ist dies schon 1919 in einer Karikatur zu den Versailler-Verträgen zum Ausdruck gebracht worden. Sie zeigte einen kleinen deutschen Jungen mit einem Schild, auf dem steht:„Einberufung zum Militär-Dienst 1940."Diese Prognose ist fast auf das Jahr genau eingetroffen. Ähnliche Aussagen auch von Marschall Foch, den Oberbefehlshaber der Alliierten:
"Das ist kein Friede, das ist ein Waffenstillstand für 20 Jahre!" oder auch Lloyd George: 'Wir haben ein schriftliches Dokument, das uns Krieg in zwanzig Jahren garantiert. Wenn Sie einem Volk Bedingungen auferlegen, die es unmöglich erfüllen kann, dann zwingen Sie es dazu, entweder den Vertrag zu brechen oder Krieg zu führen. Entweder wir modifizieren diesen Vertrag und machen ihn für das Deutsche Volk erträglich oder es wird, wenn die neue Generation herangewachsen ist, es wieder versuchen.'' (Balance of Power und Weltkrieg S. 18 ff)
Noch vor dem Marsch auf die Feldherrn-Halle von 1923 ließ sich
Robert Murphy, der ständige Vertreter der US-Regierung in München, durch
General Ludendorff (Foto mit Hitler) persönlich mit Hitler bekannt machen. Im November 1922 erstattete Truman Smith, ein anderer hoher US-Regierungsbeamter an seine Vorgesetzten in Washington Bericht. Darin sagte er über Hitler: „Sein Hauptziel ist es, den Marxismus zu überwinden. " (Truman Smith: Berlin Alert: The Memoirs and Reports of Truman Smith)
Die Beurteilungen von Robert Murphy, sowie Truman Smith ließen dann die Wahl auf die NSDAP fallen. Schon bald konzentrierten sich daher die britischen und US-amerikanischen Spenden auf die Partei, die den Zielsetzungen der 'City of London' am weitesten entgegen kam. Das war die Partei, die einerseits antikommunistisch war und somit im Gegensatz zum Stalinismus stand und andererseits, zumindest vorerst, 'Reparationszahlungen' leisten würde was Hitler in der Unterredung ebenfalls versprochen hatte. Dass der Kommunismus in Russland von der gleichen Elite in der 'CoL' installiert wurde, ist heute kein Geheimnis, soll aber an dieser Stelle erwähnt werden. (Wall Street & the Bolshevik Revolution v. A. Sutton)
So war die "Inzucht - Dynastie" in der 'City of London' von Anfang an, an dem "Projekt Hitler" beteiligt. Die britische Unterstützung für Hitler reichte bis in die höchsten Kreise. Dazu gehörte auch Englands Premierminister, Neville Chamberlain.
Chamberlain wurde dahingehend beraten von Philip Kerr (dem späteren Lord Lothian), der zu Cecil Rhodes (Rhodes gründete eine Kolonie in Afrika, schlachtete deren Diamanten und Gold aus und benannte sie nach sich selbst - "Rhodesien") Round Table, einer im Jahre 1910 gegründeten Zeitschrift mit deutschfeindlichem Charakter gehörte. (Tatsächlich handelt es sich beim "Round Table" -auch heute noch- um eine Geheim-Gesellschaft, dies bestätigt auch Jesuiten-Professor Carroll Quigley in seinem Buch Tragedy and Hope)
Auch Lord Beaverbrook, der Pressezar der damaligen Zeit, unterstützte Hitler. Die Artikel über Hitlers Bewegung in der Londoner Times verschafften Hitler eine unschätzbare internationale Bekanntheit.Der bedeutendste Unterstützer war sicherlich Edward VIII., 1936 für einige Monate König von England und nach seiner Abdankung Herzog von Windsor. Abdanken musste dieser Edward VIII. wegen einer US-Amerikanerin - Wallis Simpson - der auch ein Verhältnis mit Joachim von Ribbentrop, Hitlers Sonderbotschafter in London, nachgesagt wurde. Aus den Akten des britischen Geheimdienstes geht hervor, dass Ribbentrop Wallis Simpson täglich 17 weiße Nelken schickte - "eine für jede Nacht, in der er mit ihr geschlafen hatte".
Wallis Simpson beherrschte die aus China stammende amouröse Massagetechnik “Fang-chung-shu” (hier) “Kunst der Bettkammer”. Erworben hat sie die Technik bei Besuchen in einem Hongkonger Bordell das Sie regelmässig mit ihrem früheren Ehemann besuchte. Auch andere, raffinierte Sex-Spielarten hatte Wallis Simpson noch gelernt.
Im 31. Monat des Zweiten Weltkrieges gingen die erbitterten Kämpfe an
der sowjetisch-deutschen Front weiter. Keine der kriegführenden
Parteien wollte nachgeben. Die Gegenoffensive der Roten Armee erlahmte
zusehends. Die japanischen Truppen setzten die Verteidigung der
Alliierten weiter unter Druck.
Absetzung von Marschall Kulik
Über die Misserfolge der Sowjettruppen verärgert, verschärfte Stalin
die Disziplin unter den Generälen. Am 2. März erschien der von ihm
unterschriebene Befehl des sowjetischen Volkskommissars für Verteidigung
(http://www.brono.ru/libris/stalin/15-58.html) über die Degradierung
von Marschall Kulik zum Generalmajor, die Aberkennung seiner
Auszeichnungen (darunter auch des Goldenen Sterns des Helden der
Sowjetunion), seinen Ausschluss aus dem Zentralkomitee der
Kommunistischen Partei und seine Enthebung als stellvertretender
Volkskommissar für Verteidigung.
Diese Maßnahmen gegen Kulik wurden wegen seines unwürdigen Verhaltens
an der Front getroffen, wo er, wie Auszüge aus dem Befehl
verdeutlichen, "sich systematisch der Trunkenheit ergab, eine
ausschweifende Lebensweise führte, ... hamsterte und staatliches
Vermögen entwendete, ... die ihm verfügbaren Möglichkeiten zum Schutz
von Kertsch und Rostow in keiner Weise realisierte, ihre Verteidigung
nicht organisierte und sich wie ein von den Deutschen verschreckter
Feigling benahm".
Damals kam Grigori Kulik noch mit dem Leben davon, denn nach der
exemplarischen Abstrafung wurde er dem Volkskommissar für Verteidigung
unterstellt. 1950 wurde Kulik erschossen.
Inzwischen nahmen die Verluste des Dritten Reiches, dessen Führer
Adolf Hitler mit einem raschen und leichten Sieg gerechnet hatte, immer
bedrohlichere Ausmaße an. Anfang März 1942 hielt General Halder,
Stabschef des Oberkommandos des Heeres (OKH), in seinem Tagebuch fest,
dass Deutschlands Verluste seit dem Überfall auf die UdSSR bereits mehr
als eine Million Menschen beziehungsweise über 31 Prozent der
durchschnittlichen zahlenmäßigen Stärke der deutschen Armee an der
Ostfront ausmachten. Es standen noch umfassendere und blutigere
Schlachten bevor. "Über den Ausgang des Krieges wird im Osten
entschieden", zitierte der General Hitlers Worte.
Ohne Kräfte noch Mittel
Und wieder zurück zur Sowjetarmee. Ein weiterer Kaderbeschluss
Stalins hing mit dem traurig bekannten General Wlassow zusammen. Der
künftige Begründer der Russischen Befreiungsarmee, der sich bei der
Moskauer Verteidigungsoperation nicht schlecht bewährt hatte, wurde am
8. März zum stellvertretenden Oberbefehlshaber der Truppen der
Wolchow-Front ernannt.
Das war eine recht komplizierte Richtung, an der beide Seiten schwere
Kämpfe führten, indem sie bald einander angriffen, bald zur
Verteidigung übergingen. Die Kampfhandlungen spielten sich auf einem
relativ geringen Teil des Leningrader Gebiets (heute zum Teil Gebiet
Nowgorod) ab, wo sowjetische Einheiten in die deutschen Stellungen
unweit des Dorfes Mjasnoi Bor einbrachen. Das Dorf sollte später den
düsteren Ruhm als Ort des Untergangs der sowjetischen 2. Stoßarmee
bekommen.
Es entstand eine Art Schlauch, nur zwölf Kilometer breit und mit
einem kurzen Korridor zu den sowjetischen Stellungen. Der Versuch, den
Durchbruch zu erweitern, misslang, weil sich die Deutschen wütend
verteidigten; außerdem fehlte die erforderliche Koordinierung der
Handlungen zwischen der Wolchow- und der Leningrader Front. Am 15. März
gingen die Deutschen zum Gegenangriff über, um die 2. Stoßarmee, die den
Schlauch zu erweitern versuchte, einzukreisen. Im Ergebnis dauerten die
Kämpfe um den "Korridor" den ganzen März an, die sowjetischen Truppen
durchbrachen ihn, die Deutschen verschlossen ihn wieder.
Unterdessen versuchten die Truppen der Nordwestfront, die Einheiten
des 2. Armeekorps der Deutschen, die in den "Kessel von Demjansk"
geraten waren, endgültig zu vernichten. Das sollte möglichst schnell
passieren, da der Kessel die Handlungen der ganzen Front fesselte und
den Vorstoß in den Rücken der deutschen Heeresgruppe Mitte vereitelte.
Doch am 21. März unternahmen die Deutschen zwei Entsatzvorstöße: von
außen, durch Kräfte ihrer frischen Einheiten, und von innen, mit drei
Divisionen von General Seydlitz-Kurzbach (künftiger Präsident des Bundes
deutscher Offiziere – BDO – in der sowjetischen Gefangenschaft). Bis
Mitte April gelang es den Deutschen, einen engen Korridor
durchzuschlagen, über den sie die Verbindung mit dem belagerten Demjansk
unterhielten.
Am Zentralabschnitt dauerte die Operation von Rschew-Wjasma erfolglos
an, in deren Verlauf die 43. Armee der Westfront den Versuch
unternahm, der 33. Armee (derselben Front), die in eine Einkreisung
geraten war, zu Hilfe zu kommen. Aber obwohl die Entfernung zwischen
ihnen bis auf zwei Kilometer reduziert wurde, gelang es trotzdem nicht,
aus dem "Kessel" auszubrechen.
Der Oberbefehlshaber der Westfront General (später Marschall) Schukow
erläuterte in seinen Memoiren, dass die Forderungen des Hauptquartiers
(lies: Stalins), die Angriffshandlungen zu verstärken, nicht erfüllt
wurden, weil die Kräfte und Mittel der Fronten zu jener Zeit erschöpft
waren.
"Den überanstrengten und geschwächten Truppen fiel es immer schwerer,
den Widerstand des Feindes zu überwinden. Unsere wiederholten Berichte
und Vorschläge über die Notwendigkeit, Halt zu machen und sich an den
erreichten Stellungen festzusetzen, wurden vom Hauptquartier abgelehnt.
Im Gegenteil, in der Direktive vom 20. März 1942 verlangte der Oberste
Befehlshaber, die Erfüllung der früher gestellten Aufgabe energischer
fortzusetzen", schrieb Schukow.
Zersplitterung der Kräfte
In dieser Direktive wurde festgestellt, dass "die Liquidierung der
Rschew-Wjasma-Gruppierung des Gegners unzulässigerweise in die Länge
gezogen worden ist", und deshalb befohlen, den Feind zu vernichten und
in kürzester Zeit die Städte Wjasma (in Wirklichkeit erst am 12. März
1943 befreit), Brjansk (am 17. September 1943 befreit) und Rschew (am 3.
März 1943 befreit) zu nehmen.
Wie Schukow erzählt, versuchten die West- und die Kalinin-Front Ende
März bis Anfang April 1942, den Befehl auszuführen, doch erwiesen sich
ihre Anstrengungen als ergebnislos.
Nach Meinung von Georgi Konstantinowitsch Schukow trifft die Schuld
daran Stalin, der, anstatt an der westlichen Richtung eine mächtige
Faust zu bilden und die Hauptstoßkraft der Wehrmacht, die Heeresgruppe
Mitt, zu zerschlagen, die Kräfte der Roten Armee zersplitterte, indem
er ihr den Angriff an allen Fronten und allen Richtungen befahl.
Im März 1942 griffen die Truppen der Krym-Front wiederholt den Gegner
an. Der Oberbefehlshaber der 11. deutschen Armee General Manstein
schreibt in seinen Erinnerungen, dass seine Soldaten den Andrang der
Sowjettruppen bisweilen nur mit Mühe aufhalten konnten: "Davon, wie
beharrlich die Kämpfe waren, zeugt die Tatsache, dass die Regimenter der
46. Infanteriedivision, in deren Streifen der Hauptschlag geführt
wurde, in den ersten drei Tagen zehn bis 22 Angriffe abschlugen."
Trotzdem konnte die Wehrmacht den Schlag der Roten Armee auch hier
aufhalten.
Aber die Hauptereignisse außerhalb des wichtigsten Schauplatzes des
Zweiten Weltkrieges entfalteten sich im März 1942 in Südostasien, wo die
japanische Armee die alliierten Truppen weiterhin zurückdrängte. Am 8.
März mussten die Briten Burmas Hauptstadt Rangun verlassen. In der
Provinz Bataan der Philippinen entfaltete die japanische Armee Ende März
1942 mit Unterstützung der Luftstreitkräfte eine mächtige Offensive
gegen die amerikanisch-philippinischen Truppen, die den Andrang des
Feindes nur mit Mühe dämmen konnten. Aber ihr Widerstand dauerte nicht
lange – nur bis Anfang April . Quelle: de.ria.ru
Auf Facebook geistert eine Sensationsmeldung herum: «USA
attackiert Iran und Saudi-Arabien. Der Anfang vom Dritten Weltkrieg?»
Untermalt ist die Meldung mit einem gefälschten Video des amerikanischen
Fernsehsenders CNN.
Achtung: Wer das Video anklickt, wird
aufgefordert, den Adobe Flash Player zu erneuern. Dabei handelt es sich
jedoch nicht um ein richtiges Update. Wer auf «OK» klickt, lädt einen
Wurm auf seinen Computer, der die Festplatte ausspioniert. Der Absender
ist unbekannt. Quelle: ktipp.ch
Profitiert die Wirtschaft von
Kriegen? Diese Fragen haben sich Forscher in einer neuen Studie des
Institute for Economics & Peace (IEP) gestellt.
Diese Leute natürlich, für Sie ist ja der Krieg der grösste Verdienst. Ich habe keinen Grund Krieg zu führen aus irgendwelchen materiellen Interessen. Für uns kann er nur traurig sein, uns nimmt er die Zeit dem deutschen Volk der ganzen Gemeinschaft undendlich viel Arbeit und Arbeitskraft. Ich habe keine Rüstungs Aktien in meinem Besitz. Verdiene an diesem Kampf nichts. Ich würde glücklich sein, wenn ich wieder arbeiten könnte, so wie ich früher für mein Volk gearbeitet habe. Aber diese internationalen Verbrecher, sie sind zugleich die grössten Rüstungs-Gewinner die es gibt. Ihnen gehören die ganzen Fabriken. Sie machen die Geschäfte. Adolf Hitler
Profitiert die Wirtschaft von
Kriegen? Diese Fragen haben sich Forscher in einer neuen Studie des
Institute for Economics & Peace (IEP) gestellt. Ihr Ergebnis: Kriege
seien für einige ein gutes Geschäft, und kurzfristig könne Krieg zu
hohem Wirtschaftswachstum führen. Doch langfristig würden bewaffnete
Auseinandersetzungen der Wirtschaft schaden. Quelle: orf.at
„Kriege sind eine Orgie von Geld nicht minder als eine Orgie
von Blut“, sagte der US-Industrielle Henry Ford im Jahr 1923. Laut der
Studie des IEP hat sich daran bis heute nichts geändert. Die Forscher
untersuchten, wie sich die Kriege der USA auf die Wirtschaft des Landes
auswirkten. Sie kommen zu dem Schluss, dass einige Kriege kurzfristig zu
enormem Wirtschaftswachstum führten.
3.000 Milliarden Euro für den Zweiten Weltkrieg
Bestes
Beispiel dafür ist der Zweite Weltkrieg. Umgerechnet auf die heutige
Währung gab die US-Regierung etwa 3.000 Milliarden Euro für den Zweiten
Weltkrieg aus. Diese Ausgaben des Staates führten zu einer der stärksten
Wachstumsperioden in der Geschichte der USA. Alleine im Jahr 1942 wuchs
die Wirtschaft um 17 Prozent, heißt es in der IEP-Studie. Außerdem sank
die Arbeitslosigkeit wegen der gewaltigen Kriegsinvestitionen nahezu
auf null. Der durch den Krieg ausgelöste Boom führte dann auch zu mehr
Verteilungsgerechtigkeit, schreiben die Forscher.
Kriegsfinanzierung über neue Schulden
Finanziert
wurden die enormen Ausgaben durch höhere Steuern und vor allem durch
neue Schulden. Zu Beginn des Zweiten Weltkriegs hatten die USA Schulden
in der Höhe von 50 Prozent ihrer Wirtschaftsleistung – nach dem Krieg
lag dieser Anteil bei 120 Prozent. Doch Schulden sind nur eine
Möglichkeit, einen Krieg zu finanzieren. Meist werden auch die Steuern
kräftig angehoben. Außerdem hätten die USA auch versucht, mit dem
Drucken von Geld, also über Inflation, Kriege zu finanzieren, heißt es
in der Studie.
Vietnam-Krieg heizte Inflation an
Vor allem der Vietnam-Krieg
in den 1960er Jahren sei zu großen Teilen über Inflation finanziert
worden. Das habe wiederum sehr negative Folgen für die Wirtschaft
gehabt. Denn die Amerikaner hätten für ihr Geld nun weniger kaufen
können. Die amerikanische Wirtschaft sei daher nach dem Vietnam-Krieg
nur noch schwer in Gang gekommen, so die Forscher. Diese Entwicklung sei
auch noch vom Ölschock im Jahr 1973 verstärkt worden. Der Vietnam-Krieg
ist für die Forscher ein typisches Beispiel dafür, dass Kriege der
Gesamtwirtschaft schaden, auch wenn Einzelne vom Krieg profitieren.
Kriege als Verursacher der Finanzkrise?
Die
jüngsten Kriege in Afghanistan und Irak hätten sogar zur
Immobilienblase in den USA beigetragen, die wiederum zur Finanzkrise im
Jahr 2008 geführt hat. Denn zum ersten Mal in der Geschichte der
Vereinigten Staaten seien während eines Krieges die Steuern gesenkt
worden, schreiben die Forscher.
Die beiden Kriege seien somit nur
über Schulden finanziert worden, weswegen die USA kein Geld mehr übrig
hatten, um die Wirtschaft anzukurbeln. Stattdessen habe die
amerikanische Zentralbank Federal Reserve (Fed) diese Rolle übernommen.
Mit niedrigen Zinsen sei versucht worden, die Wirtschaft in Gang zu
halten. Doch mit dem billigen Geld der Zentralbank sei im Endeffekt
lediglich die Immobilienblase gewachsen, schreiben die Autoren.
„Manchmal ist Krieg notwendig“
Jedoch
sei klar, dass Kriegsausgaben auch positive Effekte wie
Wirtschaftswachstum und weniger Arbeitslosigkeit haben können. Doch das
erreiche man auch mit friedlichen Mitteln, sagen die Forscher. Wenn der
Staat die gleiche Menge Geld etwa für Forschung und Entwicklung ausgeben
würde, hätte das weitaus positivere wirtschaftliche Effekte als
Investitionen in Rüstung und andere Kriegsausgaben.
Jedoch
sprechen sich die Wirtschaftswissenschaftler nicht prinzipiell gegen
Kriege aus: „Manchmal sind Kriege nötig. Denn nicht in den Krieg zu
ziehen, kann mehr kosten als zu kämpfen“, schreiben die Forscher. Doch
wenn es Alternativen zum Krieg gebe, sollten diese so weit als möglich
ausgeschöpft werden.